SSG : TSVM 0:0

Unentschieden gegen Mühlenfeld
Spielbericht vom 1. November 2026
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Torloses Remis am Piepenbusch:
Spitzenreiter SSG behauptet die Tabellenführung
In der Landesliga Hannover hat unser Spitzenreiter SSG Halvestorf die Punkte mit dem TSV Mühlenfeld geteilt: Am heimischen Piepenbusch trennten sich die Grün-Weißen nach umkämpften 90 Minuten mit einem torlosen 0:0-Unentschieden vom Tabellensechsten. Durch die Punkteteilung behauptet unsere SSG zwar weiterhin die Tabellenführung, Verfolger TSV Krähenwinkel/Kaltenweide rückt jedoch bis auf zwei Zähler an den Spitzenreiter heran. Die Gäste aus Mühlenfeld verbleiben mit dem Auswärtszähler im gesicherten Tabellenmittelfeld auf Rang sechs. Den Zuschauern bot sich auf dem Geläuf allerdings kein fußballerischer Leckerbissen. „Das war heute ein extrem zerfahrenes Spiel mit überschaubaren Tormöglichkeiten auf beiden Seiten – wobei Mühlenfeld unterm Strich schon die klareren Chancen verbuchte“, räumte SSG-Trainer Artjom Grincenko nach dem Schlusspfiff unumwunden ein.

Nach ersten noch harmlosen Torannäherungen der Hausherren in der Anfangsphase (10.) verbuchten die Gäste den ersten echten Hochkaräter: In der 21. Spielminute tauchte ein TSV-Angreifer frei vor dem Halvestorfer Kasten auf, fand jedoch im stark reagierenden SSG-Schlussmann Tim Kallmeyer seinen Meister, der den drohenden Rückstand im Eins-gegen-Eins glänzend verhinderte. Auf der Gegenseite verbuchte Christopher Katunda Nakahosa nach einer halben Stunde eine gute Abschlussgelegenheit (31.), ehe Tim Kallmeyer nur 60 Sekunden später hinten erneut gefordert war und sicher zupackte. „In der 35. Minute kombinierten wir uns über mehrere Stationen sehenswert nach vorne, doch Christopher Katunda Nakahosa kam leider nicht mehr entscheidend zum Abschluss“, schilderte Artjom Grincenko die beste Offensivszene vor der Pause, sodass es folgerichtig mit dem 0:0 in die Kabinen ging.

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Hausherren den besseren Start. „Die erste Viertelstunde nach der Pause gehörte uns: Nach einer Ecke hatten wir eine gute Gelegenheit zur 1:0-Führung“, so Artjom Grincenko. In der Folge übernahm die SSG zwar weitgehend die Spielkontrolle, fand gegen die kompakte Gäste-Defensive jedoch nur selten die entscheidende Lücke: „Mühlenfeld lauerte stets auf Umschaltmomente. Wir haben zwar das Spiel gemacht, konnten uns im letzten Drittel aber zu wenig Zwingendes herausspielen.“ Stattdessen blieben die Gäste über Konter permanent brandgefährlich. In der Schlussphase stand den Halvestorfer Anhängern schließlich der Atem still: In der 84. Spielminute verbuchte der TSV eine Riesen-Doppelchance zum Lucky Punch. Zunächst scheiterten die Gäste im direkten Duell am überragend reagierenden Tim Kallmeyer, ehe Julian Maass den anschließenden Nachschuss mit einer beherzten Rettungstat in höchster Not auf der Torlinie klärte.
Artjom Grincenko zog nach dem nervenaufreibenden Schlusspfiff ein ehrliches und differenziertes Resümee: „Mühlenfeld blieb über Konter permanent brandgefährlich – doch Tim Kallmeyer war heute einfach auf dem Posten. Hätten wir die Partie verloren, hätten wir uns heute aber ehrlich gesagt auch nicht beschweren dürfen, da kaum Spielfluss zustande kam. Ein Riesenlob gebührt Tim Kallmeyer, der uns diesen Zähler festgehalten hat.“ Trotz des verpassten Dreiers blickte der Coach stolz auf die Reife seiner Mannschaft: „Am Ende haben wir erneut zu null gespielt – das spricht für unsere stabile Defensivarbeit. Positiv ist, dass wir solche schwierigen Phasen in Spielen mittlerweile schadlos überstehen – das war in der vergangenen Saison noch anders. Wir gehen jetzt mit einem guten Gefühl in den heißen November gegen sehr starke Gegner und sind mit der Entwicklung unserer Mannschaft absolut zufrieden.“
Unsere SSG: Tim Kallmeyer, Ben Dubiel (46. Ibrahim Adyemo), Irineu Amarildo Bongo, Abdul Mannan Gyamfi Edusei (46. Myles Neumann), Lukas Dönecke, Robin Tegtmeyer, Christopher Katunda Nakahosa (81. Alexander Manka), Julian Maass, Felix Maedchen (81. Bennett Heine), Diar Adhurim Berisha, Tim Arndt.












