SSG:SVB 3:2

Sonntag, 27. September 2026 · 15:00 UhrLandesliga Hannover, 8. Spieltag
90
Spitzenreiter !!!
Spielbericht vom 27. September 2026
Der Spielbericht wird präsentiert von:
SPITZENREITER! Wahnsinn am Piepenbusch:
Unsere Erste erklimmt im Herzschlagfinale den Thron
Unsere Erste erklimmt im Herzschlagfinale den Thron
Es ist vollbracht, der Wahnsinn geht weiter: Unsere erste Herrenmannschaft ist der neue Tabellenführer der Landesliga Hannover! In einem an Dramatik kaum zu überbietenden Topspiel setzten sich unsere Jungs am Sonntagnachmittag knapp, aber mit unbändigem Willen mit 3:2 (1:1) gegen den SV Bavenstedt durch. Nach einer wahren Achterbahnfahrt der Gefühle und einem turbulenten Spielverlauf grüßt unsere SSG nun vom Platz an der Sonne!

Dabei sah es im ersten Durchgang zunächst nicht unbedingt nach einem Heimsieg aus. Zwar erwischten wir offensiv eigentlich einen guten Start, doch bei unserer ersten vielversprechenden Möglichkeit zögerte Christopher Katunda nach einer Hereingabe den entscheidenden Moment zu lange. Die Quittung der brandgefährlichen Gäste folgte prompt: In der 13. Spielminute bekamen wir nach einer Flanke den Ball im eigenen Strafraum nicht entscheidend geklärt. Das entstandene Durcheinander nutzte Bavenstedts Noah Warneboldt eiskalt zur 1:0-Führung für die Gäste aus.
Bavenstedt übernahm in der Folge komplett das Kommando und zeigte, warum sie die torgefährlichste Offensive der Liga stellen. Bei einer Doppelchance in der 22. Minute sowie weiteren Hochkarätern stand uns das Glück mächtig zur Seite. Unser SSG-Sprecher Burkhard Büchler analysierte die erste Halbzeit absolut ehrlich:
„Bavenstedt war da klar überlegen. Es hätte durchaus 0:2 oder 0:3 stehen können – das hätte uns das Genick brechen können.“
Doch statt mit einem höheren Rückstand in die Kabine zu gehen, schlugen wir kurz vor dem Pausenpfiff wie aus dem Nichts zu! Nach einer scharf getretenen Ecke von Rodi Celik und einem Kopfball von Abdul Mannan Gyamfi Edusei reagierte Katunda im Gewühl am schnellsten und stocherte das Leder zum etwas schmeichelhaften, aber enorm wichtigen 1:1-Ausgleich über die Linie (44.).
Mit dem Momentum des späten Ausgleichs im Rücken kamen unsere Jungs wie verwandelt aus der Kabine. Wir agierten spürbar verbessert und belohnten uns in der 56. Spielminute: Nach einem feinen Freistoß von Rodi Celik lief Alexander Manka perfekt ein und nickte per Kopf zur umjubelten 2:1-Führung ein. Bavenstedt steckte jedoch keineswegs auf und hatte im direkten Gegenzug die Riesenchance auf den Ausgleich – doch unser Keeper Tim Kallmeyer bewies einmal mehr seine Klasse und rettete im Eins-gegen-Eins bärenstark!
Diese Parade war Gold wert, denn im direkten Gegenstoß schlugen wir erneut eiskalt zu: Nach einem Zuspiel von Celik eroberte Manka den Ball mit herausragendem Einsatz gegen einen Bavenstedter Innenverteidiger zurück, behielt frei vor dem Tor einen kühlen Kopf und schob überlegt zum 3:1 ein (63.).
Wer dachte, die Partie sei damit entschieden, sah sich getäuscht. Es blieb ein echter Krimi! Bavenstedt drückte weiter mit enormer Wucht und verkürzte in der 72. Minute auf 2:3. Ärgerlich aus unserer Sicht: Ein eigener Einwurf diente den Gästen als Kontervorlage, die Constantin Aue letztlich vollendete. In der Folge wurde es vogelwild: Julian Maaß rettete für uns sensationell auf der eigenen Torlinie, während Manka auf der Gegenseite das vorentscheidende 4:1 verpasste, als er den Gästekeeper bereits ausgespielt hatte, sich das Leder jedoch einen Ticken zu weit vorlegte.
In den letzten Minuten warfen die Gäste alles nach vorne. Auch eine Gelb-Rote Karte für Bavenstedt (83.) bremste den Sturmlauf nicht ab. Wir verteidigten mit Mann und Maus, bis uns der Schlusspfiff nach sieben schweißtreibenden Minuten Nachspielzeit endlich erlöste!
Dass es sich um ein absolutes Topspiel voller Anspannung handelte, zeigte sich leider auch nach dem Abpfiff. Die extrem angestauten Emotionen entluden sich in schnell unterbundenen Handgreiflichkeiten auf dem Platz, was der Schiedsrichter mit jeweils einer Roten Karte für beide Seiten ahndete. Burkhard Büchler ordnete die hitzige Schlussphase gewohnt unaufgeregt ein und lenkte den Fokus direkt wieder auf das Sportliche:

„Nach dem Schlusspfiff gab es noch Auseinandersetzungen. Es war ein extrem emotionales Spiel, so etwas passiert im Fußball leider mal. Ein Sonderlob geht an Rodi Celik mit seinen zwei Vorlagen und Alexander Manka mit seinen zwei Toren, die waren heute bärenstark. Manka war von der Bavenstedter Abwehr schlichtweg nicht in den Griff zu kriegen.“
Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey! Wir genießen den Moment und bereiten uns ab Dienstag auf die nächste Aufgabe vor, um den Platz an der Sonne zu verteidigen.
Unsere SSG: Tim Kallmeyer, Nils Bollwitte (46. Ibrahim Adyemo), Abdul Edusei (60. Diar Berisha), Alex Manka (89. Ben Dubiel), Lukas Dönecke, Chris Katunda, Julian Maaß, Tom Schieb, Irineu Bongo, Tim Arndt, Rodi Celik (77. Felix Maedchen).
Tore: 0:1 Noah Warneboldt (13.), 1:1 Christopher Katunda (44.), 2:1 Alexander Manka (56.)
3:1 Alexander Manka (63.), 3:2 Constantin Aue (72.)



























