Hemmingen : SSG. 3:2

In Unterzahl beim Ligaprimus - SSG dicht dran am Punktgewinn
Spielbericht vom 28. September 2025
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Um ein Haar hätte die SSG Halvestorf am Nachmittag einen Punkt beim Tabellenführer mitgenommen. Bei der 2:3-Auswärtsniederlage trauerten die Piepenbusch-Kicker insbesondere der Anfangsphase hinterher. „Die ersten 20 Minuten waren eine Katastrophe“, brachte es SSG-Sprecher Burkhard Büchler auf den Punkt. Die Hannoveraner übernahmen sofort das Kommando: den ersten Flankenball verpasste ein SC-Akteur haarscharf. Die zweite Hereingabe landete aber erneut bei den Gastgebern. Halvestorf-Keeper Tim Kallmeyer konnte den Kopfball noch parieren, den zweiten Versuch drückte Niclas Ranner über die Linie. Nur vier Minuten später lockten die Gastgeber den Aufsteiger aus der Deckung und spielten den Pass in die Tiefe. Halvestorfs Defensive wusste sich nur noch per Foul zu helfen – Strafstoß, 2:0.
Aus dem Nichts folgte nur Minuten später der Anschlusstreffer der Gäste. Robin Tegtmeyer setzte Alexander Manka im SC-Sechzehner in Szene und der Flügelflitzer vollendete aus zehn Metern. In der Folge bot sich den Zuschauern eine ausgeglichene Partie – bis die Gäste sich in der 39. Minute einen Fehler im Aufbau leisteten. Hemmingen schaltete schnell um, der Stürmer wurde im SSG-Sechzehner gelegt – erneut Strafstoß, 3:1. In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs hatte die Grincenko/Peters-Elf dann nochmal die Chance auf den erneuten Anschlusstreffer, als Manka auf die Reise geschickt wurde. „Alex hat den gegnerischen Torwart ausgespielt, es gab auch einen Kontakt – Alex war aber zu ehrlich, um zu fallen“, betonte Büchler. Stattdessen gab Manka die Kugel auf Tegtmeyer und der verzog.
Trotz Unterzahl erzielte die SSG den Anschlusstreffer. Der umtriebige Myles Neumann gab zum eingewechselten Christopher Katunda. Der wiederum fand per Flanke Robin Tegtmeyer, der auf 2:3 stellte. In der Folge hatten die Gäste sogar noch Möglichkeiten auf den Ausgleich. In der 76. Minute strich Tegtmeyers Versuch haarscharf am Pfosten vorbei, in der Nachspielzeit kam der aufgerückte Marco Elias per Kopf an den Ball – setzte den Kopfball aber zu mittig auf den gegnerischen Kasten. So blieb es beim 3:2 für die Gastgeber. „Wir haben eine super zweite Halbzeit gespielt und waren speziell in Unterzahl die bessere Mannschaft gegen ein Spitzenteam“, resümierte Büchler am Ende und hob insbesondere die Leistungen von Myles Neumann und Robin Tegtmeyer hervor.
Besonderes: Rote Karte für Halvestorfs Tim Kallmeyer (63.)


